GRUNDLAGEN

Seit 1983 gibt es Mobiltelefone.

Mittlerweile ist ein Handy oder Smartphone finanziell leistbar und nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Kinder erhalten mit durchschnittlich sechs Jahren ihr erstes Mobiltelefon und Erwachsene im Berufsleben zählen meist mehr als eines zu ihrem Besitz.

Doch speziell in den letzten Jahren gelangen Berichte (mehr oder weniger) an die Öffentlichkeit, die die bisher angenommene Sicherheit in Bezug auf die negative Auswirkung auf unseren Organismus in Frage stellen. So kam es vor kurzem zu einem Höchstgerichtsurteil in Italien, das die massive Verwendung von Mobilfunktelefonen über Jahre in kausalem Zusammenhang mit einer Krebserkrankung sieht.

Wie ist das also möglich, wo wir doch durch gesetzliche Grenzwerte geschützt sind?

Als Erklärung dazu dient folgende Tabelle, die den Einfluss von Handystrahlung auf unseren Körper grob in zwei Kategorien zerlegt.

Thermischer Effekt
A-Thermischer Effekt
Frequenzbereich
800 MHZ – 5 GHZ
0 – 300 HZ
Wirkungsweise
Wirkt durch Kraft. Je höher die Sendeleistung, desto höher der Effekt.
Benötigt keine Kraft. Wirkt wie eine Stimmgabel. Der Effekt ist gegeben, sobald dieselbe Frequenz getroffen wird.
Gesetzliche Grenzwerte vorhanden
JA, wird in Watt pro KG gemessen (W/KG). Misst die Sendeleistung des Mobilfunktelefons. In Europa auf 2 W/KG begrenzt, unabhängig von der Frequenz. Aufgrund besserer Forschung sind diese Grenzwerte in Russland und China um das ca. 100 fache niedriger.
KEINE gesetzlichen Grenzwerte vorhanden. Diese biologischen Grenzwerte liegen aber um das 10.000 Mal niedriger als thermische.
Einwirkung auf unseren Organismus
Hochfrequenz verursacht nur minimale thermische Effekte und so gut wie keine biologischen Effekte. Thermische Effekte sind proportional zum SAR* Wert, biologische basieren auf dem Biologischen Fenster**.
Wirkt direkt auf unseren Organismus. Bringt diesen in Resonanz, stört interne Ablaufprozesse – und das unabhängig von der Stärke des Signals.

* SAR = Specific Absorbtion Rate = wie viel Energie nimmt der Körper auf.
** Biologisches Fenster = Abhängig vom SAR-Wert und der Frequenz.

Im Jahr 2008 wurden die EU-finanzierte europäische REFLEX-Studie und die privat finanzierte VERUM-Studie veröffentlicht.

Diese zeigen eindeutig, dass der gesetzlich definierte Grenzwert abhängig von der Frequenz sein müsste, es aber tatsächlich nicht ist. Denn jede Frequenz wirkt anders auf unseren Körper ein.

Diese Erkenntnisse sind bahnbrechend in diesem Zusammenhang, weil die damit befassten Wissenschaftler  nicht – wie bisher angenommen – die Hochfrequenzstrahlen als Gefahrenort erkannten, sondern die Niedrigfrequenzstrahlen.

Weiterführende Informationen

Ein im Journal of Preventive Medicine erschienener Artikel erklärt umfassend die Bedeutung elektromagnetischer Belastungen als drängendes Präventionsthema und die Erkenntnis von Magnetfeldverzerrungen als biologischer Wirkmechanismus (Titel "Präventivmedizin bei elektromagnetischen Belastungen" von Claude Bärtels und Frank Mosler, 06/2008).

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Verschaffen Sie sich einen Überblick: unter der Rubrik »Studien und Gutachten finden Sie wissenschaftliche und medizinische Studienergebnisse zur nachgewiesenen Wirkung von WAVEEX.

Aufnahme einer Waveexmessung